Osnabrück, 25. März 2025. Mit großer Beteiligung und viel positiver Energie fand am Freitagnachmittag der erste „Lauf gegen Rassismus“ in Osnabrück statt. 350 Menschen gingen gemeinsam auf die rund 11 Kilometer lange Strecke – nicht als Wettbewerb, sondern als klares Zeichen für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft. Der Lauf, initiiert vom Verein Exil, führte vom Café Felka über den Westerberg bis zum Rubbenbruchsee und zurück. Unter dem Motto „Rassismus? – Lassen wir hinter uns!“ verband die Veranstaltung sportliche Bewegung mit gesellschaftlichem Engagement. Der Lauf fand in einer Zeit statt, in der rassistische Vorurteile, Ausgrenzung und Übergriffe gegen Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft als „anders“ wahrgenommen werden, wieder verstärkt sichtbar sind. So hat etwa die Zahl rechtsextremer Straftaten im Jahr 2024 nach vorläufiger Zählung mit über 41.000 registrierten Delikten bundesweit einen neuen Höchststand erreicht. Gerade deshalb war es den Veranstalter*innen wichtig, nicht nur symbolisch, sondern auch öffentlich sichtbar Haltung zu zeigen.... [mehr]
Foto: Swaantje Hehmann, Exil e.V. Text: Exil e.V.