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Die Heseper Rennschnecken schlossen sich zu Pfingsten den Waldschleichern Lohne an, die in ihrem Laufprogramm eine Teilnahme am Luxemburg Marathon hatten und noch einige Mitfahrer suchten.
Am frühen Samstag morgen machten wir uns so mit dem Reisebus auf den Weg nach Luxemburg. Da wir ohne Stau durchkamen bezogen wir gegen Mittag erst einmal unsere Hotelzimmer. Horst Mowka der Reiseorganisator fuhr dann zur Marathonmesse und holte für alle Läufer schon einmal die Startunterlagen ab, die dann im Hotel verteilt wurden. Hier noch einmal Danke für die hervorragende Organisation, Unterkunft, Preis und sympathischer Busfahrer hätten nicht besser sein können.
Nachdem alle ihre Unterlagen hatten, bereiteten sich die Läufer mit Vaseline, Pflaster und Bananen auf den Start vor.
Es hatte den Anschein, dass die ganze Stadt für den Autoverkehr gesperrt wurde. Im 10 Minuten Takt konnte man umsonst mit den Shuttle-Bussen zum Start fahren und zu verschiedenen Anfeuerungspunkten an der Laufstrecke.
Pünktlich um 19 Uhr erfolgte der Start an den Expo Hallen. Die Laufstrecke führte erst einmal durch die nicht so schöne Luxemburger Vorstadt, eine kühle Ansammlung von Glas und Spiegel Bunkern. Dann ging es jedoch in das Herz der Stadt. Hier wurde es interessant, mitten durch Luxemburg führt eine tiefe Schlucht, da die Stadt in und um eine Schlucht herum gebaut ist musste man auf der Marathonstrecke über 500 Höhenmeter bewältigen. Außerdem wurde fast jede Straße in der Innenstadt gelaufen um die Kilometer voll zu bekommen. Es gab Massen von Zuschauern und viel Musik an der Strecke. Durch die starken Höhenunterschiede wurde der Lauf nicht langweilig, Spitzenzeiten gab es hier jedoch nicht.
Der Zieleinlauf war dann in die Expo Halle hinein. Die Halle war in eine Partyhalle umgebaut, laute Musik, tolle Lichteffekte und Konfettiregen im Zieleinlauf entschädigten für die Anstrengung.
Die Teilnehmer der Waldschleicher und der Rennschnecken waren sich einig das dass der tollste Zieleinlauf in Europa war. Sie waren mit ihren erreichten Zeiten mehr als zufrieden.
Im Anschluss wurde dann noch auf der Marathonparty ein wenig gefeiert. Bis 1 Uhr Nachts fuhren immer noch die Shuttle-Busse direkt zurück zum Hotel.
Am morgen vor der Rückreise fuhren wir noch für ein paar Stunden in die Innenstadt damit auch die Begleitpersonen der Läufer eine Stadtbesichtigung machen konnten.
Gegen Abend waren alle wieder zufrieden zu Hause und einig schon mal zu sparen denn im nächsten Jahr ist bei den Waldschleichern Paris in der Planung. |